}

Hintergrundinformationen

Auf dem Gebiet der Luftbefeuchtung ist eine immer seltener werdende Kompetenz zu beobachten.

Wir sind täglich bestrebt, diesen Trend entgegen zu wirken. Daher ist es uns wichtig, viel Zeit zum Verständnis Ihrer Systeme aufzuwenden,
um Ihre Bedürfnisse und unsere Leistungen auf optimalstem Wege zu verknüpfen.

Erläuterung technischer Begrifflichkeiten

Relative Luftfeuchte

Die relative Luftfeuchtigkeit gibt den tatsächlich prozentualen Wasserdampfgehalt zur absoluten Aufnahmemenge, unter den gegebenen Verhältnissen, an.

Absolute Feuchte

Die absolute Feuchte gibt die Masse des Wasserdampfs in einem bestimmten Volumen an. Üblicherweise angegeben in Gramm Wasser / kg Luft.

Taupunkt

Die Temperatur, bei der eine gegebene absolute Luftfeuchtigkeit eine relative Luftfeuchtigkeit von 100% erreicht und das sich in der Luft befindende Wasser kondensiert.

Mollier Diagramm

Ein Mollier Diagramm ist ein Diagramm, das die Beziehung zwischen Lufttemperatur, Feuchtigkeitsgehalt und Enthalpie zeigt. Es ist ein wesentliches Werkzeug für einen Klimatechniker und wird dazu verwendet, zu bestimmen, welche Systeme in einer bestimmten Situation am besten geeignet sind.

Verdampfungsenthalpie

Auch als Verdampfungswärme bekannt, ist die Wärmemenge, die benötigt wird, um eine bestimmte Menge einer Flüssigkeit vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand zu bringen (Verdampfen).

Adiabatische Befeuchtung

Dies ist eine Methode der Befeuchtung, bei der die Energie, die benötigt wird, um eine Flüssigkeit (Wasser) verdampfen zu lassen, aus der umgebenden Luft in Form von Wärme gezogen wird. Dieser Prozess hat eine kühlende Wirkung.

Isotherme Befeuchtung

Bei dieser Befeuchtungsmethode, wird die benötigte Energie, die Wasser in Dampf umwandelt, durch eine externe Energiequelle bereitgestellt. Das Wasser wird in Dampf umgewandelt, bevor es in die Luft gelangt. Die Temperatur der umgebenden Luft bleibt konstant.

Wasserhärte

Ein Messwert für den Kalk- und Mineraliengehalt im Trinkwasser.

Leitfähigkeit

Die Leitfähigkeit des Wassers wird in Mikrosiemen ausgedrückt und steht in direktem Zusammenhang mit der Menge der leitenden Ionen, die von Salzen und anderen im Wasser gelösten Stoffen getragen werden. Reines Wasser leitet daher keine Elektrizität. Trinkwasser hat eine Leitfähigkeit von ca. 600 – 1000 Mikrosiemens pro Zentimeter.

Osmosewasser

Wasser, was durch eine Osmosemembran gefiltert wurde. Dieses Wasser ist frei von Viren, Bakterien und nahezu allen Mineralien. Osmosewasser, das zur Befeuchtung verwendet wird, besitzt im Normalfall eine Leitfähigkeit zwischen 10 und 20 Mikrosiemens.

VE-Wasser

Auch bekannt als demineralisiertes Wasser, ist Wasser, aus dem alle Mineralien und Salze entfernt wurden. Es hat eine Leitfähigkeit von 0,05 Mikrosiemen.

Legionellen

Die Legionelle ist eine weit verbreitete Bakterie. Wenn sie eingeatmet wird, kann dies zu der Legionärskrankheit führen und schwerwiegende Folgen wie eine Lungenentzündung mit unangenehmen Nebenwirkungen, wie Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, verursachen. Besonders gefährdet sind Menschen mit einem schwachen Immunsystem.